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Enkaustik

Während heute elektrisch geheizte Malgeräte verwendet werden, wurden in der griechischen Antike entweder kalte Farben mit heißen Spachteln aufgetragen und anschließend durch Hitzeeinstrahlung (durch glühendes Eisen) eingebrannt oder heißflüssig auf Stein, Holz oder Elfenbein aufgebracht. Als Wachse wurden geschmolzenes Bienenwachs mit oder ohne Zusatz von trocknendem Öll (Nussöl) verwendet, die Farbpigmente wurden zumeist importiert aus Äagypten und dem Sudan.Die Enkaustik war in ihrer Handhabung für die damaligen Künstler eine sehr aufwendige Technik, jedoch ermöglichte gerade sie die Blüte der antiken griechischen Malerei. In der Spätantike wurde sie von anderen Maltechniken abgelöst und geriet etwa im 6. Jahrhundert n. Chr. in Vergessenheit.

Woher kommt Enkaustik?

Erst das wieder aufgeflammte Interesse der frühen Neuzeit an antiker Kunst und antiken Kulturen weckte die Aufmerksamkeit der Künstler und Forscher für diese lang vergessene Maltechnik. Da die Ölbilder der alten Meister unweigerlich durch Abdunkeln und Schwundrisse verloren zu gehen drohen, war man geradezu fasziniert von der Langlebigkeit der Enkaustik-Gemälde. Zahlreiche Forscher versuchten, aus den wenigen erhaltenen literarischen Quellen das Geheimnis der Wachstechnik zu lüften. Letztendlich wird die Enkaustik-Kunst nie mehr richtig erforscht werden können, zu sehr ist sie im Dunkel der Vergangenheit verschwunden. Geheimnisvoll klingt die alte Rezeptur, nach der das sagenumwobene Wachs im Meerwasser gekocht wurde und anschließend der Einwirkung von Sonne und Mond ausgesetzt.

Das Interesse an Enkaustik



Enkaustik - leuchtende Farben in Wachs

Dr. Bernhard Beck